/
  1. Sonntagmorgen

Lyrics

Sonntagmorgen

Intro F C G F C G

C em F G
Es ist Sonntagmorgen, sie ist eben aufgewacht.
C em F G
Sie bleibt noch etwas liegen, es ist erst halb acht.
am em F C
Ihr Kater streckt die Glieder und schnurrt ihr was ins Ohr.
G em F G Intro
Es ist Sonntagmorgen, sie hat nichts Besonderes vor.

C G
Die Affäre mit Horst hat ihr nichts gebracht,
F C
nur schlaflose Nächte und Frust.
am em/H
Dass der seine Frau nie aufgibt,
F G
hat sie gleich gewusst.
C G
Sie war tausend Mal auf Singletreffs,
F C
tagelang im Internet-Chat.
am em/H
Doch die Typen waren alle der Horror,
F C
wollten nur mit ihr ins Bett.

Es ist wieder Sonntagmorgen, sie ist wieder mal allein.
Sie hat zwar keine Sorgen, doch genug vom Alleinesein.
Sie liegt im Bett und fragt sich: „Warum passiert das mir?“
Es ist wieder Sonntagmorgen, und der Tag liegt noch vor ihr.

Die Schule, die hat sie mit links gemacht,
das Studium anschließend auch.
Nur das erste Jahr in der Agentur,
das war ein richtiger Schlauch.
Sie hat sich durchgebissen, hat sich hochgekämpft.
Jetzt ist sie wirklich „on top“,
verdient mehr Geld, als sie ausgeben kann
und hat einen Superjob.

Es ist wieder Sonntagmorgen, sie ist wieder mal allein.
Sie hat zwar keine Sorgen, doch genug vom Alleinesein.
Sie liegt im Bett und fragt sich: „Warum passiert das mir?“
Es ist wieder Sonntagmorgen, und der Tag liegt noch vor ihr.

Dass sie nächsten August schon Vierzig wird,
da denkt sie lieber nicht dran.
Familie hat sie abgehakt,
ihr reichte schon ein Mann.
Da waren Björn und Ralf und Sebastian,
die hat sie alle geschasst.
Vielleicht war sie ja zu anspruchsvoll
und hat ihr Glück verpasst.

Es ist wieder noch Sonntagmorgen,
sie ist immer noch allein.
Sie hat nach keinem was zu fragen,
sie kann ganz sie selber sein.
Sie liegt im Bett und träumt,
dass Mister Right erscheint.
Es ist wieder Sonntagmorgen,
und kein Mensch sieht, dass sie weint.

Text und Musik: Günter Hochgürtel