Alle Konzerte sind bis Mitte April wegen der Corona-Krise gecancelt. Ich hoffe, dass ich die meisten davon im Laufe des Jahres nachholen kann. Bleibt gesund!

Die neue CD ist endlich da!!!

Wenn man das zwölf mal zwölf Zentimeter große Ding vor sich liegen hat, kann man sich als Außenstehender nur schwer vorstellen, wie viel Arbeit in solch einem Silberling steckt. Trotzdem habe ich es wieder geschafft, eine neue CD mit insgesamt zwölf Titeln aufzunehmen, von denen zehn aus meiner Feder stammen. Ich mache den Job ja schon seit Mitte der 1980er Jahre und habe einige Erfahrungen mit dem Texten, Komponieren und Aufnehmen von Liedern.

Diesmal habe ich mir richtig Zeit gelassen. Das letzte Studioalbum mit eigenen Liedern liegt sieben Jahre zurück, sieht man mal von der 2015 veröffentlichten Maxi-CD mit Wibbelstetz ab. Apropos Wibbelstetz: Die Band hat mich bei drei Stücken im Studio begleitet, unser Drummer Jürgen Schroeder war nahezu an allen Tracks beteiligt. Dafür danke ich den Jungs sehr.

Bei der ersten Aufnahmesession im März konnte ich leider nicht mein gewohntes Team an den Start bringen. Dennoch war das Ergebnis der Studioarbeit überragend, nicht zuletzt durch Wilhelm Geschwind am Bass und Rolf Krüger an den Gitarren, die dankenswerterweise kurzfristig eingesprungen waren. Herausragendes hat wieder mal Pete Haaser an Akkordeon und Klavier geleistet. Seine Licks sind einfach Weltklasse.

Das Album ist, so empfinde ich es jedenfalls, eine runde Sache geworden, auch weil Taato Gomez im fernen Wien ein paar geile Arrangements aus dem Hut gezaubert hat, von seinen wunderbaren Chören ganz zu schweigen. Großen Anteil am Gelingen des Unternehmens hatte auch Tonmeister Klaus Genuit. Seine Effektivität und Brillanz sind einfach unbezahlbar. Seit ich mit ihm zusammenarbeite, macht mir die Studioarbeit richtig Spaß. Der Bläsersatz mit den Topkräften Martin Frings, Richard Hellenthal und Uwe Berning hat noch das Sahnehäubchen obendrauf gesetzt.

Das neue Album ist sowohl von der Musik als auch von den Lyrics her ausgesprochen abwechslungsreich. Da wird etwa die Begegnung mit einem alten Schulfreund („Mensch, Charly“) beschrieben, da spottet einer über „den neuen Typ von meiner Ex“ oder bekennt sich dazu, dass er im Suff die Sau rausgelassen hat, sich aber leider an nichts mehr erinnern kann. Kurzum: Meine Lieder sind wie immer voller Emotionen, authentisch und gelegentlich auch ein wenig sarkastisch – so wie sich das für einen gehört, der den Mittelalter-Dichter Francois Villon zu seinen Vorbildern zählt.

Musikalisch bewegen sich die Stücke zwischen Countryrock, Chanson und Folk. Taatos Bläserarrangements bringen auch noch eine Prise Jazz mit ins Spiel. Und natürlich haben wir die Tracks allesamt live eingespielt. Für das letzte Stück "Vincent" haben Pete und ich nicht einmal eine Stunde Aufnahmezeit benötigt. Die Songs gehen allesamt direkt ins Ohr und animieren zum Mitsingen.

Damit auch die Verpackung stimmt, habe ich meinen Kollegen Franz Küpper für die Coverfotos engagiert. Es ist nicht leicht, einen alten Zausel wie mich gescheit abzulichten. Franz hat ein unfassbar geiles Foto geliefert, das von meine Freundin Silke Wippenbeck noch designtechnisch veredelt wurde.

So, und jetzt kann das Ding unter die Leute. Uff, geschafft!

 

 

 

Valentin ante portas

Wenn ich in den letzten vier Jahren meinem Sohn Valentin vorschlug, sich doch mal wieder die Gitarre zu schnappen, erntete ich stets ein mitleidiges Lächeln. Nach drei Jahren Gitarre-Unterricht hatte er keinen Bock mehr und konzentrierte sich anschließend mit Erfolg auf Basketball. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, ihn für die Musik zu begeistern, als er nach den Herbstferien 2016 zu mir kam und mir einige Akkorde auf dem Klavier vorspielte. Seither ist er "auf Droge", klimpert jeden Tag auf der Gitarre und löchert mich, wie er dies und das spielen sollte. 
Wir hatten sogar schon einen gemeinsamen Auftritt beim Konzert seiner Abi-Jahrgangsstufe. Der Junge hat eine klasse Stimme, keine Angst vorm Publikum und stellt sich beim Gitarrespielen ziemlich geschickt an. Wenn er dran bleibt an der Sache, werden wir ihn in Kürze als Gast in meinen Konzerten zu sehen kriegen. Darauf freue ich mich schon sehr. Fehlt nur noch, dass meine Tochter Janina sich endlich auch auf die Bühne traut. Sie ist eine talentierte Songwriterin.

Wenn ich in den letzten vier Jahren meinem Sohn Valentin vorschlug, sich doch mal wieder die Gitarre zu schnappen, erntete ich stets ein mitleidiges Lächeln. Nach drei Jahren Gitarre-Unterricht hatte er keinen Bock mehr und konzentrierte sich anschließend mit Erfolg auf Basketball. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, ihn für die Musik zu begeistern, als er nach den Herbstferien 2016 zu mir kam und mir einige Akkorde auf dem Klavier vorspielte. Seither ist er "auf Droge", klimpert jeden Tag auf der Gitarre und löchert mich, wie er dies und das spielen sollte. Wir hatten sogar schon einen gemeinsamen Auftritt beim Konzert seiner Abi-Jahrgangsstufe. Der Junge hat eine klasse Stimme, keine Angst vorm Publikum und stellt sich beim Gitarrespielen ziemlich geschickt an. Wenn er dran bleibt an der Sache, werden wir ihn in Kürze als Gast in meinen Konzerten zu sehen kriegen. Darauf freue ich mich schon sehr. Fehlt nur noch, dass meine Tochter Janina sich endlich auch auf die Bühne traut. Sie ist eine talentierte Songwriterin.

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