Meine Sommerreise nach Schweden

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Großes Kino: Bei meinem Auftritt in Tostared Schweden wurde ich zeitweise von der großartigen Lydie Auvray am Akkordeon begleitet.

Vor einigen Jahren bin ich wieder in Kontakt mit meiner Jugendfreundin Petra Oltersdorf getreten. Die lebt seit einigen Jahren mit ihrem Mann Ernst Hupke, einem Maler und Bildhauer, in Schweden. Aus Jux und Dollerei habe ich mal gesagt, ich käme in den Norden, wenn sie mal ein größeres Fest organisieren würde. Und siehe da: Petra hat Wort gehalten. Zusammen mit ihren Freunden Bärbel und Theo haben die Hupkes ein privates Musikfestival auf die Beine gestellt. Und dazu haben sie mich und meine Liebste eingeladen. Wir haben eine wundervolle Woche in Tostared, einem Dorf in der Nähe von Göteborg, verbringen dürfen.


 
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Mittsommerfeiern in Schweden sind auch was fürs Auge.

Dabei haben wir nicht nur die großartige Akkordeonistin Lydie Auvray kennen gelernt, sondern auch noch weitere nette Leute aus der Schweiz, aus Schweden und natürlich in erster Linie aus dem Rheinland. Ein Höhepunkt war die Mitsommerfeier mit vielen hübschen deutschen und schwedischen Mädchen, die mit Blumenkränzen auf dem Kopf um den Maibaum (siehe Bild unten) getanzt sind.

In der 1980er Jahre hatte ich mir eine Live-Platte von Hannes Wader gekauft, die ich rauf und runter gespielt habe. Darauf war auch Lydie Auvray zu hören, die schon mit allen Großen der deutschen Liedermacher-Szene aufgetreten ist. Was lag näher, als zwei Wader-Songs gemeinsam zu spielen. Das Publikum, etwa zur Hälfte bestehend aus Freunden und Bekannten der Organisatoren und zur anderen Hälfte aus Einheimischen, war begeistert.

Schweden war in jedem Fall eine Reise wert, nicht wegen der vielen interessanten Begegnungen, sondern vor allem wegen der schönen Landschaft dort oben. Wegen des Wetters muss man nicht unbedingt dorthin fahren. Es ist halt nicht die Côte d'Azur.
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Es ging immer rund um den Maibaum.

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Auch meine Liebste hatte sich mit Blumen aufgehübscht.

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Mein neuer Roman "Landlust"

Seit März 2015 ist mein Erstlingswerk "Landlust" auf dem Markt. Am einfachsten ist das Buch über mich zu beziehen. Einfach in den "Shop" gehen und bestellen. Der Versand erfolgt umgehend ohne Verpackungs- und Portokosten.
Weitere Informationen zum Buch selbst und zum Autor findet man unter der Rubrik "Roman Landlust".   

Wibbelstetz mit neuen Liedern


Zum 30-jährigen Bestehen der Eifelrockband kommen gleichzeitig zwei CDs auf den Markt

Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, dass die Eifelrockband „Wibbelstetz“ ihr letztes offizielles Studioalbum unter dem Titel „De Kopp voll Dröhm“ veröffentlichte. Seither war es vor allem Vordenker und Frontmann Günter Hochgürtel, der nacheinander drei Soloalben herausbrachte – auch mit Unterstützung seiner Wibbelstetz-Cracks Jürgen Schroeder, Linus Krämer, Georg Zwingmann und Michael Metzele.

„Nach rund 100 Liedern in Eifeler Mundart wollte ich einfach mal etwas anderes ausprobieren“, so die Erklärung von Hochgürtel. Aber zum Bandjubiläum – Wibbelstetz wird in diesem Jahr 30 Jahre alt – sollte es wieder neue Songs in Dialekt geben. Ein komplettes Album ist es zwar nicht geworden, aber die neue Maxi-CD mit dem Titel „…ansonsten in Bestform“ wartet mit sechs frischen Aufnahmen auf, die an beste „Wibbelstetz“-Zeiten erinnern.

Songschreiber Günter Hochgürtel hat sich zum Beispiel von den anhaltenden Missständen auf der Bahnlinie Köln-Trier zu einem bissig-ironischen Lied inspirieren lassen. „Möt der Bahn“ heißt das eingängige Countryrock-Stück, das vielen Bahnkunden aus tiefster Seele sprechen dürfte. Zum Schmunzeln ist auch das musikalische Porträt eines faulen Schmarotzers, der in Gestalt von „Schwore Hepp“, um die Ecke gebogen kommt.

Dass jeder Mensch, egal ob reich oder arm, schwarz oder weiß, klein oder groß irgendwann einmal von der Lebensbühne abtreten muss, hat Günter Hochgürtel im Song „Du kanns hühle, du kanns flooche“ sehr einfühlsam verarbeitet. Der Titel wird auf der Maxi-CD von Bassist Georg Zwingmann interpretiert. Trotz der drei Jahrzehnte, in denen Wibbelstetz inzwischen schon im Rheinland unterwegs ist, haben Hochgürtel und Co. längst noch nicht genug, was mit dem Song „Setz die Segel“ eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht wird.

Und schließlich gibt es mit „Ring of Fire“ und „Me and Bobby Mc Gee“ noch zwei englischsprachige Klassiker aus dem Liveprogramm – in einer mitreißenden Cajun-Version, die bei den Konzerten regelmäßig für große Begeisterung bei den Fans sorgt.  Eingespielt wurde die CD im renommierten Hansahaus-Studio in Bonn. Am Mischpult saß der dreifache Grammy-Gewinner Klaus Genuit.

Wer es lieber mit den früheren Hits der Eifelrockband hält, darf sich ebenfalls freuen. Die 18 besten Stücke der ersten drei CDs, unter anderem Hits wie „Nempt mich möt“, „Börjemeeste Nieres“ oder „En der ahle Kaschemm“, wurden auf einer neuen CD unter dem Titel „Die wilden Jahre“ zusammengefasst. Womit auch der Klassiker „Hehm john“, wieder auf CD erhältlich ist.

Beide Neuerscheinungen sind über die Homepage www.wibbelstetz erhältlich oder aber als Downloads im Internet.


 

 

Geburtstagsfete bei Mutter Beimer

Mutter beimer und ich

War mir eine Ehre, bei Marie-Luise Marjan auf deren 75. Geburtstag zu musizieren. Hat Riesenspaß gemacht.

 Wenn mir vor 30 Jahren, als ich noch sonntagsabends regelmäßig die "Lindenstraße" geguckt habe, jemand gesagt hätte, dass ich irgendwann mal bei Mutter Beimer auf dem 75. Geburtstag spielen würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Aber das Leben ist nun mal verrückt, und so bin ich tatsächlich auf dem Wiegenfest von Marie-Luise Marjan gelandet, wo es viele nette Leute und jede Menge zu essen und zu trinken gab. Auf Anweisung des Geburtstagskinds musste ich mit meiner Performance warten, bis die Dämmerung einbrach. "Wegen der Stimmung", meinte Marie-Luise, die ja in der ganzen Republik und darüber hinaus als "Mutter Beimer" ein Begriff ist.

 Und nach ein paar Aufwärm-Chansons, selbige hatte Marie-Luise sich ja eigens gewünscht, kam die Feier kurz vor ihrem Ende noch richtig in Schwung. "Mutter Beimer" tanzte mit ihrem Ex Joachim Luger auf nackten Füße, der Rest der Festgesellschaft folgte ihnen auf dem Fuß und schwofte zu "Azzurro". Das exquisite Haus im Turm in Rhöndorf bot eine prima Location für die mit allerlei Prominenz gespickte Feier. Die Verbindung zu Marie-Luise verdanke ich meinem Eifel-Gäng-Kollegen Ralf Kramp, der mit ihr seit langem befreundet ist. "Da wirst Du ja demnächst in der Lindenstraße auftreten", unkten schon einige Leute, als sie von meinem Gastspiel erfuhren. Werde ganz sicher ich nicht. Ich bleib beim Musikmachen. Das kann ich am besten.
 

Aug27

Günter Hochgürtel

Gaststätte Feytal, Hauserbachstr. 71, 53894 Mechernich-Eiserfey

Das Konzert bei meinem Vetter Janni in der Gaststätte Feytal ist über die letzten Jahre zu einem Pflichttermin für mich geworden, den ich allerdings sehr gerne wahrnehme. Denn im engen Hof neben der urigen Gastronomie herrscht im Sommer eine wundervolle Atmosphäre, die mich ein bisschen an das Elsass erinnert. Bislang hatte ich, wenn ich in Eiserfey aufgetreten bin, mit dem Wetter immer einigermaßen Glück. Darauf hoffe ich natürlich auch diesmal. Kenner kommen in der Regel mindestens eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung, um die exzellente Küche des Hauses, vor allem die griechischen Spezialitäten, zu probieren. Mein Tipp: Scampi in Fetasoße mit Bauernsalat. Karten gibt es Anfang August unter 02484-2346 bei Janni.

Sep3

Mit Wibbelstetz

Bedburger Musikmeile, Innenstadt Bedburg, 50181 Bedburg

In dieser Ecke des Erftkreises, die ja schon Richtung Niederrhein geht, haben wir uns mit Wibbelstetz nur ganz selten rumgetrieben. Dank meiner Bekanntschaft mit Dieter Kirchenbauer dürfen wir diesmal bei der vielbesuchten Bedburger Musikmeile mitmachen. Dort sind schon einige große Musiker wie Thommy Engel und andere aufgelaufen. Wir werden auf großer Bühne richtig Gas geben, auch wenn wir ein anstrengendes Wochenende vor uns haben. Wo genau wir spielen, erfahrt Ihr, wenn Ihr in Bedburg City seid. Wir sind ja normalerweise nicht zu überhören...

Sep4

Mit Johannes Epremian

Historische Gaststätte Wattler, Freilichtmuseum Kommern, Am Kahlenbusch, 53894 Mechernich-Kommern

Im vergangenen Jahr durfte ich zum ersten Mal eines der wenige Matinee-Konzerte gestalten, die das Freilichtmuseum Kommern im Sommer sonntags veranstaltet. Diesmal habe ich meinen Lieblingsgeiger und -Gitarristen Johannes Epremian im Schlepptau. Das Programm heißt "Ich moht ömme in de Aandaach" und wird Lieder aus meinem Repertoire umfassen, die mit meiner Kindheit und Jugend in der Eifel zu tun haben. Das sind einige. Das kann ich Euch versprechen. Wenn ich es hinkriege, werde ich die Show mit einigen Bildern aus meiner Adoleszenz per PowerPoint bereichern. Karten gibt es im Vorverkauf im Museum unter 02443-99800.

Sep5

Mit Wibbelstetz

Kirmesplatz Aegidienberg, 53604 Bad Honnef

Durch Hans-Peter Frost, einen Kollegen unseres ehemaligen Gitarristen Werner Dederichs, sind wir seinerzeit auf die andere Rheinseite geraten und haben in Eudenbach legendäre Scheunenkonzerte gespielt. Durch einen großen Artikel über unser 30-jähriges Bestehen sind die Sportfreunde Aegidienberg, für die ich auch schon solo musiziert habe, wieder auf Wibbelstetz aufmerksam geworden. Wir sollen den Kirmesmontag mit einem Konzert verschönern. Machen wir doch glatt. Infos gibt es bei Rolf Limbach, Hubertusstr. 16, 53604 Bad Honnef, Tel.: 02224-824633.

Sep10

Mit Wibbelstetz Schiffstour

Fahrgastschiff "Stella Maris", Schwammenauel, 52396 Heimbach

Ich weiß nicht mehr, wie oft wir inzwischen schon mit Wibbelstetz auf dem Rursee konzertiert haben. Ich denke, wir müssten bei mehr als zehn Mal angelangt sein. Es ist immer wieder klasse, die wunderbare Landschaft dieser Eifelregion langsam an sich vorbeiziehen zu lassen und gleichzeitig ordentlich abzurocken. Offenbar haben auch die Fans an dieser reizvollen Location Spaß. Die letzten Male war es immer ordentlich voll. Karten gibt es bei der Rurseeschiffahrt unter 02446-479.

www.rurseeschifffahrt.de

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